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5 Einträge gefunden (Datenstand: 2025-06-30 16:05:00)

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Familienname:Behr
Mädchenname:Adler
Vornamen:Gusta
Geboren:7.4.1839
Gestorben:28.11.1925
Quellen:Gisela Naomi Blume: Der neue jüdische Friedhof in Fürth. Geschichte – Gräber – Schicksale. Nürnberg 2019 (Personengeschichtliche Schriften, 12).
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Familienname:Behr בער
Vornamen:Karl קרל
Geboren:19.8.1878 Leimersheim/Pfalz
Vater:Josef יוסף
Mutter:Rosa, geb. Harburger רוזה
Ehepartner:Selma, geb. Baer סלמה
Wohnung:Leimersheim (1878, 1939); Hindenburgstr. 3 (1939, 1942)
Deportiert:12.11.1938 Dachau; 22.3.1942 Izbica – verschollen
Biographisches: Karl Behr wurde vom 12.-28.11.1938 in Dachau gefangen gehalten. Er kam 1939 mit seiner Frau nach Fürth. Beide wurden Opfer der Shoah.
Status:Shoah-Opfer
Quellen:Fürth, Stadtarchiv: Meldekartei der jüdischen Einwohner (1924 separiert). - New York, Privatarchiv Frank Harris: Verzeichnis der in den Jahren 1941-1943 deportierten Personen jüdischen Glaubens (nicht genannt). - Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945. 2 Bde. Koblenz 1986, s.v. - https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/ (wohnt in Leimersheim u. Dachau, wann u. wohnin dep. unbekant).
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Familienname:Behr בער
Vornamen:Moritz מוריץ
Geboren:20.6.1878 Reichenberg bei Würzburg/Ufr.
Vater:Salomon [NF I.49] שלמה
Mutter:Gusta Gutta, geb. Adler [NF I.50] גוטה גוסטה
Ehepartner:Cary, geb. Goetz קרי
Wohnung:Reichenberg (1878, 1896); Pfisterstr. 9 (1901), Blumenstr. 39 (1904), Erhard-Segitz-Str. 32 (1935); Luxemburg (1935); Ettelbrück (1942)
Deportiert:29.7.1942 Theresienstadt; 25.8.1942 Maly Trostinec – verschollen
Biographisches: Der Kaufmann Moritz Behr lebte viele Jahre in Fürth, wo er und Cary Goetz am 27.12.1903 heirateten, wo seine Eltern starben und seine Kinder Stefan (* 5.9.1904), Anna (* 3.11.1905) und Paula Ilse (* 10.12.1907) geboren wurden. Seine Schwester Pauline war in Fürth mit dem Buchbindermeister Max Cohen verheiratet. Seine Frau (* 28.6.1877 Fürth als Tochter des Moses Hayum Goetz) hat vermutlich überlebt. Sohn Stefan erhielt am 9.12.1938 die palästinensische Staatsangehörigkeit, er starb am 19.3.1970 in München. Tochter „Annie" heiratete am 29.1.1933 Friedrich Bloch, Wohnung Fürth. Moritz Behr war Mitglied des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold" und zahlte einen freiwilligen Monatsbeitrag von 5 RM. Nachdem er am 16.1.1935 nach Luxemburg geflohen war und sich (angeblich?) in Haifa aufhielt, wurde ihm gemäß § 2 des Gesetzes vom 14.7.1933 am 5.10.1939 die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Trotzdem kam er zurück. Herr Behr wurde von Dortmund mit Transport X/1 unter der Nummer 928 nach Theresienstadt und von dort mit Transport Bc unter der Nummer 935 in die Tötungsstätte deportiert. Er wurde vom Amtsgericht Fürth am 28.6.1957 unter AZ 1 UR II 71/57 zum 8.5.1945 für tot erklärt.
Status:Shoah-Opfer
Quellen:Fürth, Standesamt: Heiratsregister. - Fürth, Standesamt: Geburtsregister (Kinder). - Fürth, Stadtarchiv: Adressbuch 1935. - Fürth, Stadtarchiv: Meldekartei der jüdischen Einwohner (1924 separiert). - Nürnberg, Staatsarchiv Rep. 218/3: Polizeipräsidium Mittelfranken, Polizeiamt Fürth, Nr. 64. - Fürther Heimatblätter 1988. - Terezín http://www.holocaust.cz/cz/. - https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/ (dep. ab Dortmund). - pers. Mitt. Ruth Weiss (Großnichte).
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Familienname:Behr
Vornamen:Salomon
Geboren:6.4.1840
Gestorben:16.3.1920
Quellen:Gisela Naomi Blume: Der neue jüdische Friedhof in Fürth. Geschichte – Gräber – Schicksale. Nürnberg 2019 (Personengeschichtliche Schriften, 12).
Perma-Link: Permalink kopieren https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/de/personen.html?permaLink=fue03237

Familienname:Behr בער
Mädchenname:Baer
Vornamen:Selma סלמה
Geboren:24.9.1882 Puderbach (Krs. Neuwied)
Vater:Aaron אהרון
Mutter:Rosa, geb. Wolf רוזה
Ehepartner:Karl קרל
Wohnung:Puderbach (1882); Leimersheim (1939); Hindenburgstr. 3 (1939, 1942)
Deportiert:22.3.1942 Izbica – verschollen
Biographisches: Selma Behr kam mit ihrem Mann 1939 nach Fürth. Beide wurden Opfer der Shoah.
Status:Shoah-Opfer
Quellen:Fürth, Stadtarchiv: Meldekartei der jüdischen Einwohner (1924 separiert). - New York, Privatarchiv Frank Harris: Verzeichnis der in den Jahren 1941-1943 deportierten Personen jüdischen Glaubens (nicht genannt). - Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945. 2 Bde. Koblenz 1986, s.v. - https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/ (* Baehr, wohnt in Leimersheim, wann u. wohin dep. unbekannt).
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